Zielfelder

Im Religionsunterricht verfolgen wir sechs Zielfelder, die von der Interdiözesanen Katechetischen Kommission erarbeitet wurden.

1. Sich selber sein – zu sich selber finden

Die jüdisch-christliche Tradition rückt unter verschiedenen Aspekten den einzelnen Menschen ins Zentrum von Gottes Heilsplan. Jede und jeder ist von Gott angenommen und zur Mitarbeit im Reich Gottes aufgefordert. Für den Aufbau einer Gottesbeziehung und den Einsatz für sein Reich sind Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein Grundbedingungen.

2. In Beziehung sein – Gemeinschaft erleben

In diesem Zielfeld werden soziale Kompetenzen gefördert. Der Mensch ist kein isoliert lebendes Einzelwesen, sondern auf Beziehung angelegt und darauf angewiesen.

3. Sich ausdrücken – eine Sprache finden – Symbole verstehen

Glauben ist zum grossen Teil Kommunikation. Beim Gebet und beim Feiern ist Sprache das Verbindende. Voraussetzung dazu ist eine gemeinsame Sprache zu finden, sich ausdrücken zu können und Symbole zu verstehen.

4. Glaubenszeugnisse in der Bibel, in Geschichte und Kultur entdecken

Hintergrundwissen ist aus der Bibel, der Geschichte und Kultur zu entnehmen. Zu fördern ist die Erkenntnis und der Glaube, dass sich Gott im Verlauf der Zeit auf verschiedenste Arten in der Welt gezeigt hat. Glaube und Verstand dürfen dabei nicht getrennt werden.

5. Fremden Kulturen und Religionen begegnen

Zur Unterscheidung der eigenen Religion von andern Religionen und deren Glaubenswahrheiten ist die Auseinandersetzung und das vertiefte Nachdenken notwendig. Dadurch wird die Achtung von anderen Menschen und anderen Lebensdeutungen gefördert.

6. Verantwortlich handeln

Ziel des Christseins ist, Verantwortung zu übernehmen und im Leben umzusetzen. Konkret heisst das, gegenüber dem Nächsten verantwortlich und respektvoll zu handeln, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen, mit der Schöpfung sorgsam umzugehen und anderen sozial-ethischen Anliegen gerecht zu werden.

Bilder aus dem Religionsunterricht

4. Klasse

5. Klasse