2015

Wenn der steinerne Altar zur Krippe wird... Weihnachtsspiel in der Fridolinskirche

Der Familiengottesdienst am Heiligen Abend, geleitet von Pfarrer Krzysztof Glowala, assistiert von Diakon Markus Niggli und musikalisch von Peter Meier (Flötengruppe) und Kristjan Penhofer umrahmt, forderte mit dem Krippenspiel „Mir buuet ä Chrippe“ alle heraus. Religionspädagogin Rita Ming unterstrich in der Einleitung, dass im Jahr der Barmherzigkeit vieles in der Kirche nicht immer so barmherzig erscheine, gerade dann, wenn Gesetz und Liebe oder Vernunft sich entgegenstehen. Deshalb wurde in ihrem selber geschriebenen und auf die lokalen Verhältnisse zugeschnittenen Krippenspiel samt Krippenfiguren der heilige Josef besonders beleuchtet. Mit Kindern aus ihrem Religionsunterricht und unter Beizug von jungen Spielern über die Konfessionsgrenzen hinaus setzte sie die Problematik der Beziehung von Maria und Josef, die nicht sein Kind erwartete und nach jüdischem Recht hätte gesteinigt werden müssen, an den Anfang. Sie verpackte theologisch den Krippenbau mit den nicht zur Steinigung verwendeten Steinen unter der Nische des Altars, der selber wie ein Fels dastehe. Die immer wieder humorvoll gesetzten Sätze mit dem erfrischenden Auftreten der Kinder als Maria und Josef, Hirten, Weisen aus dem Morgenland, Engel, sogar Eseli und Kamel machte den Heiligen Abend zum verinnerlichten Erlebnis. Am Schluss des Spiels bestaunte man die wunderschön, einfach und schlichte Krippe mit dem Hintragen der Krippenfiguren, die zum Teil ähnlich wie die Spieler selbst, aussahen. Am Schluss erhielten die Gottesdienstbesucher als Geschenk einen symbolischen Schmuckstein auf ihren Weg … damit sie wohl an ihrer Krippe im Herzen weiterbauen würden.

Text: Fridolin Hauser

Fotos: Beatrice Etter Gall

Rorate

Wer es schaffte, frühmorgens aus dem Bett zu steigen, hatte die Gelegenheit eindrückliche Momente bei den drei Rorate-Messen, während der Adventszeit, zu erleben. In der einzig durch Kerzen erhellten Fridolinskirche, wurde eine Messe der besonderen Art gefeiert. Kein Wunder, dass viele der uns bekannten Weihnachtslieder in Rorate-Messen entstanden sind – die Atmosphäre, frühmorgens im Kerzenlicht, ist eine besondere. Im Anschluss an den besinnlichen Teil, wurde im Fridolinsheim jeweils ein feines Frühstück angeboten. Möglich machten die schönen Rorate Messen und das anschliessende Frühstück, das Roratefrauen Team. Die Pfarrei St. Fridolin und die Messebesucher danken ganz herzlich für den morgenfrischen Arbeitseinsatz.

Text: Beatrice Etter Gall

Fotos: Brigitte Marthy

St. Nikolaus zu Besuch in der Pfarrei St. Fridolin

Auf den Samichlaus ist verlass. Auch in diesem Jahr kündigte er seinen Besuch in der Pfarrei St. Fridolin an. Am Samstag, den 5. Dezember, wartete eine Kinderschar auf die Ankunft des hohen Besuches. Mit viel Eifer wurde zuerst ein Abbild des St. Nikolaus aus farbigem Papier angefertigt. Danach konnte ein feiner Zvieri genossen werden. Gemeinsam machte man sich auf den Weg, dem Samichlaus entgegen. Zusammen ging es dann in die Fridolinskirche, wo auch zahlreiche Erwachsene auf die Ankunft des St. Nikolaus warteten. Nachdem der St. Nikolaus und die beiden Schmutzli platz genommen hatten, erklärten die Kinder, zusammen mit der Religionspädagogin Rita Ming, woher die feinen Sachen aus dem Sack des St. Nikolaus kommen. Und hier sei verraten, dass auch die grossen Gottesdienstbesucher am Ende der Messe einen feinen Chlaussack mit nach Hause nehmen durften. Der St. Nikolaus konnte leider nicht lange in der Kirche bleiben, da seine Arbeit rief. Es galt, im festlich geschmückten Fridolinsheim, die Kinder zu begrüssen, ihre Verse zu hören und Chlaussäcke zu verteilen. Zum Glück konnte er auf die tatkräftige Hilfe seiner beiden Schmutzlis zählen. Schon bald musste der St. Nikolaus weiterziehen, den zahlreich wartenden Kindern Zuhause einen Besuch abzustatten. Ja, den St. Nikolaus, den gibt es wirklich. Den Helferinnen und Helfern sei herzlich für ihren Einsatz gedankt.

Text: Beatrice Etter Gall

Fotos: Brigitte Marthy

1. Advent mit Vorstellung der Erstkommunikanten

Am 1. Advent wurden in der Kirche nicht nur die ersten Kerzen der zahlreichen Adventskränze entzündet, sondern auch die Erstkommunikanten vom kommenden Frühling vorgestellt. Die Kinder verstanden es, unter der Leitung der Religionspädagogin Rita Ming, die Hl. Messe spannend und abwechslungssreich zu gestalten. Da gab es zum Beispiel ein Interview mit Johannes dem Täufer, worin man unter anderem erfahren konnte, dass er sich von Honig und Heuschrecken ernährte. Dies war jedoch nicht der Grund warum Johannes befragt wurde. Aus dem Interview ging deutlich hervor, dass er den Weg bereitete für einen der nach ihm kommt. So wurde auf die nahende Weihnacht, auf das Kommen Jesu aufmerksam gemacht. Mit einem packenden Lied gaben die Kinder danach die Botschaft weiter, sich selber auf den Weg zu machen. Dies wurde gleich mit einer kleinen Wanderung durch die Kirche symbolisch sichtbar gemacht. Im Anschluss an die Hl. Messe, verwöhnten die Kaffeemänner die Anwesenden mit einem feinen, üppigen, Brunch. Die Gelegenheit zum Zusammensein wurde gerne für lange Gespräche genutzt.

Text: Beatrice Etter Gall

Bilder: Brigitte Marthy

Ministrantenausflug ins Technorama

Die Ministranten wurden für ihren grossen Einsatz in unserer Pfarrei belohnt.

Am 28. November wurden die Ministranten durch den Sigristen Walter Thoma mit dem Sportbus nach Winterthur chauffiert. Nach einem Znüni wurde zuerst das Schokolade Atélier besucht. (Somit ist übrigens auch die Frage beantwortet, warum die Kinder beim Mittagessen nicht wirklich hungrig waren) Unter fachkundiger Anleitung, durften die Minis ihre eigene Schokolade herstellen. Für einmal assistierten nicht die Kinder dem Pfarrer, sondern umgekehrt. Danach galt es mit Neugierde und Begeisterung die naturwissenschaftlichen Phänomene zu entdecken. In spielerischem Umgang wurde Erfahrungswissen statt Faktenwissen erworben. Unterbrochen wurde der Tag bei einem feinen Zmittag – Pommes und Ketchup. Es war schön, dass F. Rigendinger den Tag mit den Ministranten begeleitete, ihm sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Zufrieden und pappsatt konnte schliesslich die Heimreise angetreten werden.

Text: Beatrice Etter Gall

Bilder: Fritz Rigendinger/Krzysztof Glowala

Advent, Advent...

Am Donnerstag, den 26. November, durften die angehenden Erstkommunikanten, unter Fachkundiger Leitung, Adventskränze binden. Rita Ming, Relgigionspädagogin, Ruth Jacober, Floristin und deren Mann, bereiteten das benötigte Kranzmaterial mit grossem Engagement vor, so dass die anwesenden Kinder und deren Eltern gleich mit dem Adventskranzbinden loslegen konnten. Wenn ein Adventskranz gar zu struppig wurde, wusste Ruth Jacober schnell zu helfen, so dass jeder einen schönen Adventskranz herstellen konnte. Der gebundene Kranz durfte jeder nach Lust und Laune mit dem zahlreich vorhanden Dekorationsmaterial schmücken. Farben und Formen wurden keine Grenzen gesetzt. Der Abend hat viel Freude bereitet, welche durch die ganze Adventszeit – Sonntag für Sonntag – leuchtet. Liebe Organistoren, danke für den schönen Abend.

Text: Beatrice Etter Gall

Bilder: Rita Ming

Martinsfeier mit Basteln und Singen am 11. November 2015

Auch dieses Jahr fand genau am Martinstag, 11. November 2015, traditionell die Martinsfeier im Fridolinsheim statt. Bunte Laternen und Pomponsgänse bastelten die Kinder auch unter Hilfe von ihren Eltern. Ein „Martinsgans-Zvieri“ stärkte für den Umzug und fürs Martinssingen im Altersheim Bergli wo wir von den Bewohnern herzlich erwartet wurden. Danach fanden paar Pomponsänse den Heimweg nicht mehr zurück, da wir sie einigen als Andenken verschenkten. Beim Rückweg in die Kirche wurden wir abschliessend samt Laternen von Pfarrer Glowala gesegnet. Ganz sicher klang noch einigen am Abend die Melodie nach: „Ich geh mit meiner Laterne … Rabimmel, Rabammel, Rabumm“ … Margrit Gmür, Cäcilia Kistler, Erika Mülli, Angelika Niggli und Marie-Louise Ziltener

Text und Fotos: Rita Ming

Pfarreireise nach Fribourg

Schon um 7 Uhr in der Frühe, am 8. Oktober 2015, wurden wir von Pfarrer Krzysztof Glowala vor der Fridolinskirche begrüsst. Der Bus vom Reisecarunternehmen Anderegg stand bereit. Es waren alle pünktlich und so gab Beatrice den Start bekannt. Unser Chauffeur begrüsste uns, er heisst Marcel Gmür und freut sich vor allem, dass seine Taufpatin, Rita Gmür, unter den Reisenden ist. Nach knapp zwei Stunden erreichten wir Gisikon. Hier gab es einen Kaffeehalt mit Gipfeli. Eine lange Treppe, mit 19 Stufen führte ins Restaurant Tell. Die Zwischenverpflegung tat gut und so nahmen wir den Rest der Fahrt zu unserem Ziel, die Altstadt vom Freiburg mit seiner Niklauskathedrale und eine Stadtführung, unter die Räder. Die Altstadt liegt auf einem Felssporn: 400 m lang und 150 m breit. Im Zentrum ist die Kathedrale St. Niklaus: Das Schiff ist 80 m lang und der Turm 80 m hoch. Wir hatten eine Führung mit Maria Janke. Als erstes machte sie uns aufmerksam, dass wir uns in einer Kathedrale und nicht in einem Museum, also an einem geweihten Ort, befinden. Mit gedämpfter Stimme erzählte sie uns, wer alles an der Kirche gebaut hatte. Auch ernannte sie mit Namen den Erbauer der Orgel und erzählte wie die Glocken in den Turm kamen. Sie zeigte uns ein Blumenfenster, dessen Original sich in Strassburg befinde. Nach einer Stunde verliessen wir die Kirche und besuchten ganz in der Nähe das Restaurant Schweizerhalle, wo uns ein super Mittagessen erwartete: Tomatensalat mit Mozzarella, Salt in bocca casalinga mit Risotto und zum Dessert eine Mousse au chocolat. Für die Führung durch die geschichtsträchtigste Altstadt der Schweiz wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Unsere Gruppe wurde wieder von Maria Janke geführt. Sie erzählte uns von den Zähringern, den Habsburgern, den Savoyarden und den alten Eidgenossen. Alle hinterliessen sie Spuren: Die Zähringer haben die Stadt erbaut und gegründet. Die Habsburger haben sozusagen geerbt. Die Saboyarden haben sie erobert und die französische Sprache gebracht. Mit den Eidgenossen haben die Freiburger die Schlacht bei Murrten gegen die Burgunder gewonnen und die Murtener Linde gepflanzt. Zu jener Zeit hatte ein Läufer der einen Lindenzweig trug Vortritt, etwa so wie heute Blaulicht. Der Läufer der von Murten mit der Siegesnachricht kam,  fiel bei der Ankunft tot um. Als die Bekanntheit des Jakobsweg zunahm und die Nachfrage nach Übernachtungen wuchs, siedelten sich gleich vier Kloster in Freiburg an. Das Vermögen der Bürger wurde mit der Anzahl der Fenster zur Hauptstrasse verknüpft. Das Haus des Scharfrichters war auf seinen Arbeitsbereich ausgerichtet. Während der ganzen Zeit hatten die Zünfte ein wichtiges Wort mitzureden. Sie zeigten ihre Macht gerne mit stilechten Häusern und stolzen Brunnen. Der Heimweg war vor allem lang und wir waren alle froh als wir in Glarus ankamen.

Text: Brigitte und Klaus Marthy

Bilder: Brigitte Marthy

Ökumenische Gemeindeferien 2015

Zu Hause abgeholt, starteten 13 Teilnehmer am Montagmorgen über den Sattel an den Vierwaldstättersee. Im Restaurant Tellsplatte in Sisikon genossen wir ein feines Essen mit einem grosszügigen Dessert. Alle staunten über den herrlichen Ausblick auf See und Berge, samt hundertjährigen Affenschwanzbaum. Über Altdorf landeten wir in Stans im Museum der Frey-Näpflin-Stiftung. Alle waren von den prächtigen Gemälden überrascht, vor allem von den wertvollen Apostelbildern. Weiter über den Brünig kamen wir beim Brienzerburli in Brienz an, bezogen unsere Zimmer, nahmen das Nachtessen ein und dankten für den Tag mit einer Abendandacht. Diese, wie auch die Morgenbetrachtungen widmeten sich dieses Jahr dem Thema “Glauben“. Mit einer frohen Jassrunde wurde der Abend in geselliger Runde abgeschlossen. Am Dienstag wechselte das Morgenturnen an der wunderschönen Seepromenade in einen Spaziergang über. Auf diesem waren viele aus Holz geschnitzte Figuren und Spielgeräte anzutreffen. Der überwältigende Ausblick auf See und Berge fehlte dabei nicht. Beim Ausflug nach Interlaken mit einer Bergfahrt zum Harder Kulm genossen wir nicht nur das vorzügliche Essen sondern auch die Berner Bergwelt. Später blieb noch Zeit für einen Stadtbummel oder einen Besuch in einem Gartenrestaurant inklusive Sicht auf ein buntes Treiben: Spatzen, Pferdekutschen, Gleitfallschirme, etc. Ein besonderer Leckerbissen bot uns am Mittwoch eine Seerundfahrt mit dem Dampfschiff DS Lötschberg. Mit dabei: Herrliches Wetter, feines Mittagessen und internationale Gäste. Wir fühlten uns auf Weltreise. Wieder in Brienz angekommen genossen wir zu Fuss die blumengeschmückten und malerischen Quergässchen des Dorfes. Am Donnerstag wagten wir trotz schlechten Wetters eine Fahrt zum Grimselpass. Die grandiose Granitlandschaft mit etlichen Stauseen und das stürmische Wetter waren überwältigend! Eine Fahrt mit der steilsten Standseilbahn Europas (max. Steigung von 106 Prozent), war jedoch nicht möglich. Diese Fahrt wäre sowieso freiwillig gewesen, wie ja alle Aktivitäten auch. Auf der Rückfahrt bereicherten wir unseren Wissenshorizont mit einem Besuch der beiden Kirchen in Meiringen. Archäologisch hat die Michaelskirche national grosse Bedeutung. Die Heimreise am Freitag führte uns zum Zollhaus in Giswil am Sarnersee. Die Fischknusperli mit Gemüse schmeckten ausgezeichnet. Belohnt wurden wir erneut beim Zvierihalt im Restaurant Schönegg in Wädenswil mit einem herrlichen Ausblick auf den Zürichsee. Wohlbehalten und mit vielen schönen Erinnerungen trafen wir wieder im Glarnerland ein. Ein herzlicher Applaus für das Leiterteam Lukas Dettwiler und Marie-Louise Ziltener drückten den Dank für die vollends gelungenen Ferien aus. An dieser Stelle sei auch Lukas und Albert für ihre zuverlässigen Chauffeurdienste und allen Teilnehmern für das kameradschaftliche Verhalten und die gegenseitige Hilfsbereitschaft gedankt.

Text und Bilder: Marie-Louise und Albert Ziltener

„Schiff ahoi!“ mit den Erstkommunikanten

Am Mittwochnachmittag, 30. September 2015, sind wir in Weesen mit den Erstkommunikanten, begleitet von ihren Eltern, Geschwistern und Pfarrer Krzysztof Glowala, in See gestochen. Alle hatten einen Ansteck-Button „Mit Jesus im selben Boot“ auf der Brust. Wir lösten verschiedene Aufgaben, worüber Jesus staunen würde: Wie gross und tief ist der Walensee im Vergleich zum See Genezareth? Wie gross ist ein Fischerboot zu damaliger Zeit gegenüber dem Motorschiff Quinten? Wie viele Plätze hatte das Boot der Apostel und wie viele das MS Quinten? Was für ein Symbol trägt der Schiffsführer auf seiner Achselpatte? (Anker) u.a.m.

In Quinten angekommen, suchten wir wie Jesus auch so oft einen Ort der Besinnung auf: hier die Bernhardskapelle. Nach gemeinsamen Gebet wurde sie von allen genau erforscht. Viele Symbole und Gegenstände wurden gesucht und gefunden. Im Anschluss gab es eine Stärkung mit Getränk und Eis. Als Überraschung konnte jede und jeder zum Schluss ein kleines Korkboot am Seeufer schwimmen lassen. Ohne Sturm sind wir wieder gemütlich und glücklich im Hafen von Weesen gelandet. „Schiff ahoi!“ ist eine von mehreren Aktivitäten zur Vorbereitung auf die Erstkommunion am Weissen Sonntag 2016.

Text und Bilder: Rita Ming

Patrozinium in der Burgkapelle

Nach lokaler Tradition- immer am letzten Freitag im September, feiern wir in der Burgkapelle das Patrozinium zu Ehren des Erzengel Michael, dem diese Kapelle geweiht ist. Engel sind Boten Gottes. Durch sie erfahren wir oft die Nähe, die Hilfe und den Zuspruch Gottes für uns. Der Name des Erzengel Michael bedeutet: „Wer ist wie Gott?“. Michael weist dunkle Mächte in ihre Schranken. Gott ist immer der Grössere. Es gibt niemanden der ihm gleich ist. Auch nicht das Böse, das so mächtig zu sein scheint.

Das Gute, Gott, ist stärker –  und stark ist, wer auf der Seite Gottes steht.

Text: Pfr. K. Glowala

Fotos: Brigitte Marthy

Unsere Pfarrei hat sechs neue Ministrantinnen und Ministranten

Am Sonntag, den 6. September 2015 wurden im Rahmen des Gemeindegottesdienstes feierlich vier Mädchen und zwei Buben in den Ministrantendienst aufgenommen. Nach der Erstkommunion und der Vorbereitung dürfen sie nun die Gaben zum Altar bringen und dem Pfarrer beim Gottesdienst helfen. Den neuen Ministrantinnen und Ministranten wünschen wir viel Freude am Dienst am Altar. Möge sie der Segen Gottes begleiten damit sie im Guten waschen und reifen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Gottesdienste.

Text: Krzysztof Glowala

Bilder: Rita Ming

Firmung 24.05.2015 mit Generalvikar Dr. Martin Grichting

Am Pfingst-Sonntag, 24. Mai 2015, hat Generalvikar Dr. Martin Grichting das Sakrament der Firmung gespendet. Mit der Kraft des Heiligen Geistes könnt ihr Firmlinge durch das Leben gehen. Nicht eine äussere Veränderung oder dass ihr jetzt klüger seid ist der Sinn der Firmung. Vielmehr ist es die Verbundenheit mit Gott selber.

Am Firmtag habt ihr, liebe Firmlinge, Geschenke bekommen, grössere und kleinere. Früher war es vielleicht eine Uhr, heute sind es Computer-Games, Handy oder einfach Geld um selber etwas zu kaufen. Das wichtigste und grösste Geschenk aber ist der Heilige Geist. Wenn ihr mit Chrisam und den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ gefirmt wurdet, habt ihr Anteil bekommen an der Liebe Gottes. Diese Liebe Gottes ist Leben. Gott hat sich euch mit seiner Liebe, seinem Leben Jedem und Jeder einzelnen selber zum Geschenk gemacht.

Liebe Firmlinge, ihr habt diese Liebe und Fülle Gottes im Sakrament der Firmung geschenkt bekommen. Gott, der Hl. Geist ist mit euch, er ist mit dir! Von Herzen wünschen wir euch allen, dass ihr diese Güte Gottes immer besser spüren und umsetzen könnt in eurem Leben.

Viele haben sich für das Fest eingesetzt. Ihnen allen sei ein grosses Vergelt’s Gott: Zuerst dem Firmspender Dr. Martin Grichting, den Glarner Inspirational Singers für ihre beeindruckenden Lieder, eingekleidet in festlich frohen Gewändern, der Jungmusik der Harmoniemusik Glarus, den Kaffeemännern, unserem Fotografen Herr Bosshard und allen Engagierten.

Text: Markus Niggli, Diakon

Foto: Christian Bosshard

Festa de Nossa Senhora de Fatima Sonntag, 10. Mai 2015

Am Sonntag, 10. Mai 2015 feierte die portugiesische Missione mit den italienischen, spanischen und deutsch sprachigen Katholiken das Fest „Festa de Nossa Senhora de Fatima“, ein Fest zu Ehren der Mutter Gottes von Fatima. Zu diesem Anlass traf man sich um 10.30 Uhr im Fridolinsheim um gemeinsam eine Prozession in die Kirche zu machen. Um 11.00 Uhr feierten wir gemeinsam eine Hl. Messe in der St. Fridolinskirche. Nach dem Gottesdienst wurde zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Fridolinsheim eingeladen. Viele Besucher haben miteinander das von portugiesischen Katholiken vorbereitete, reichhaltige Mittagessen eingenommen. Das Fest dauerte bis spät in den Nachmittag.

Weltmeisterschafts-Pokal im Fridolinsheim

Erstklassige Fünftklässer zeigten eine mitreissende Talentshow

Was letzten Freitagabend, 8. Mai, im Fridolinsheim in Glarus über die Bretter ging, war erfrischend und hinreissend. Rita Ming, Religionspädagogin, präsentierte mit ihren Schülerinnen und Schülern im vollbesetzten Fridolinssaal eine 80-Minuten-Nonstop-Show, die das Publikum zum Klatschen, Schnippen und Stampfen mitriss.

Ein anmutig getanztes Schattenspiel, Brake-Dance, eine ausdruckvoll gemimte Freundschaft zu einem Pferd, eine von Silvana Grossmann am Flügel begleitete Trio-Songaufführung, ein selber geschriebenes Theater „Alarm im Wald“, beschwingtes Tanzen unter Einbezug des Publikums, eine süsse „herzliche“ Muttertags-überraschung, ein Rap „Wärst du immer noch hier“ von Bushido und spektakuläre Fussball-Imitationen in Originalleibchen der Stars von Rio, indem dokumentarische Bilder der Fussball-WM von einheimischen „Stars“  vor dem mitgehenden Fridolins-heim-Publikum in Szene gesetzt wurde… dies und noch mehr entpuppten die vielseitigen Talente der 17-köpfigen Schülertruppe unter dem Motto, dass am Ende alle Sieger seien. Dass ein „richtiger“ WM-Pokal beim Schlussbild die Runde machte, war gewissermassen die Krone über einem restlos gelungenen Abend. Allen Talenten samt ihren Eltern sei herzlich gratuliert!                                                    

Schlussbild: Der „WM-Pokal“ macht die Runde!!! Mitreissende Show auf der Bühne des Fridolinsheimes. Begeisterte Schülerinnen und Schüler der 5. Primarklassen, ein dankbares, aktives Publikumund freudig-tolle Stimmung dominierten den vergangenen Freitagabend in Glarus.

(Foto: Markus Niggli)

Intensivtag Erstkommunion 14.03.2015

Am Samstag, 14. März 2015 sind alle 28 Erstkommunionkinder aus Glarus, Riedern und Ennenda zum Intensivtag ins Fridolinsheim gekommen. Die Kinder wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und sind so miteinander von Posten zu Posten, die von den Eltern betreut wurden, gegangen um verschiedene Aktivitäten zu erleben. Sie durften Brotbacken, eine Tischleuchte und die Dekoration für den Erstkommunionsgottesdienst basteln, den Kirchenturm erklimmen und runterschauen und im Boulderraum und auf dem Vorplatz sich austoben. Um 12.00 Uhr haben sie gemeinsam mit den HelferInnen und Pfr. K. Glowala Paste mit 2 verschiedenen Saucen und Salat essen. Zum Dessert gab es Guetzli und für die HelferInnen Kaffee. Am Nachmittag konnten die Kinder noch einen Bibelfilm anschauen und in der Kirche auf der Empore mit dem Organisten K. Penhofer die Lieder für die Erstkommunion proben. Es war ein schöner Anlass mit vielen positiven Eindrücken. Besten Dank allen HelferInnen für Ihren tollen Einsatz.

Doris Santavenere, Katechetin

Familiengottesdienst und Patrozinium mit Fastensuppe am 8. März 2015

Zum Familiengottesdienst „Die Frau am Jakobsbrunnen“ sind viele Familien und Pfarreiangehörige in die Kirche gekommen. Schülerinnen führten unter der Leitung von Rita Ming den Evangeliumstext auf verschiedene Varianten auf, sodass die Gottesdienstbesucher zum Nachdenken angeregt wurden. Im Anschluss wurde im Fridolinsheim eine Fastensuppe mit verschiedenen Beilagen und einem feinen Dessert serviert. Die sehr feine Suppe wurde von der Liturgiegruppe mit Annemarie Hodel, Andrea Jakober und Getrud Dobesch am Morgen vorbereitet und serviert. Vielen Dank allen freiwilligen Helferinnen und Helfern und allen die für das Menzihuus gespendet haben: Der Betrag von CHF 785.00 ist überaus erfreulich und unerwartet!

Fastenwoche 02.03. - 09.03.2015